Sterbefälle bei Schuldnern

Setzen Sie auf professionelle Erbenermittlung – verbindlich und sensibel

In wie weit ist die Erbenermittlung für Sie ein Thema – gerade bei höheren Forderungen? Unsere Prokuristin und Leiterin der Sachbearbeitung, Ines Thoms, hält hier Insiderwissen für Sie bereit. Denn es gibt realistische Chancen, wie man, wenn der Schuldner verstorben ist, noch Forderungen realisieren kann. Sie wollen wissen, wie das geht?

Ines Thoms

Ines, ihr bietet die professionelle Erbenermittlung an. Das tun nur wenige Anbieter. Warum macht ihr das?

Der Tod eines Menschen ist für die Hinterbliebenen und das Umfeld ein belastendes, trauriges Thema. Auch bei unseren Mandanten kommt es manchmal vor, dass Kunden sterben. Besonders betroffen davon sind die Mandanten, die viele ältere Kunden haben. Wir erleben dies häufig im Sanitätshaus-Bereich. Zurückbleiben oft hohe, unbezahlte Rechnungen. Wir kümmern uns darum: Weil wir als Finanz-Profis sowohl das nötige Know-how haben, wie man vorgehen muss und weil wir menschlich genügend Distanz haben, um an der Sache dranzubleiben – wertschätzend, verbindlich und sensibel.

Wie ist denn der Sachstand, wenn ein Schuldner stirbt?

Die offengebliebenen Forderungen verfallen selbstverständlich nicht mit dem Tod des Schuldners. Unsere Mandanten müssen also nicht automatisch auf ihr Geld verzichten! Schulden gehen auf die Erben über – genauso wie das Hab und Gut, das sie erben. Eine Ausnahme ist, wenn Erben das Erbe ausschlagen. Dann kann man nur die Akte schließen.

Meist wird das Erbe aber angenommen. Nur, wie kann man herauszufinden, wer der Erbe oder die Erbengemeinschaft ist? Das ist für unsere Mandanten oftmals schwerlich – sie verfügen nicht über die Automatismen wie wir. Und moralisch ist es manchmal auch nicht so einfach.

Ines, und wie geht ihr bei der Erbenermittlung vor?

Wir erfahren als beauftragtes Inkasso-Unternehmen durch Dritte, dass der jeweilige Kunde unserer Mandanten verstorben ist. Ab einer Hauptforderung von 500 Euro empfehlen wir unseren Mandanten, in die Erbenermittlung einzusteigen.

Ist das der Fall, fordern wir zuerst die Sterbeurkunde an. Als Technologieführer auf dem Inkasso-Markt stoßen wir hierzu einen automatisierten Prozess an: Wir schreiben das Nachlassgericht an, legitimieren uns und erhalten so die Auskunft über mögliche Erben. Wir erfahren, ob es einen Erbschein gibt oder ob das Erbe ausgeschlagen wurde.

Wurde das Erbe angenommen, machen wir die Forderung geltend. Dazu schreiben wir die Erben an, informieren über die Situation – auch im Sinne des Datenschutzes nach DSGVO. Es ist eine Mahnung: Verständlich, nachvollziehbar, klar – aber wertschätzend!

Ines, welche Vorteile bietet die Erbenermittlung euren Mandanten?

Die Erbenermittlung durch DIAGONAL bietet ihnen mehrere Vorteile. Erstens, es geht überhaupt weiter!

Zweitens: Die Erbenermittlung ist für unsere Mandanten eine überschaubare Investition. Weil wir die Recherche automatisiert haben, ist es sehr sicher. Es kann recht schnell gehen – zwischen einem und mehreren Monaten. Genauer kann ich es nicht eingrenzen, da die Antwortdauer vom jeweiligen Nachlassgericht abhängt.

Drittens: Wir treffen den richtigen Ton bei den Erben! Wir verstehen die emotionale Situation und machen passende, lösungsorientierte Vorschläge. Das ist etwas Besonderes, was uns auszeichnet.

Viertens: Wenn es nicht nur einen, sondern mehrere Erben gibt, wird gesamtschuldnerisch gehaftet.

Eine weitere Option ist, die unbezahlte Ware zurückzubekommen. Das ist häufig der Fall, wenn das Land, bzw. der Fiskus, erbt. Bei teuren Rollstühlen oder Pflegebetten lohnt sich das durchaus. Auch hier bleiben wir dran.

Unser oberstes Ziel ist es, unsere Mandanten bestmöglich zu unterstützen und zu entlasten. Auch in dem sensiblen Fall einer Erbenermittlung. Wir sind lösungsstark und klar. So bleiben wir bis zuletzt dran, um die Forderungen geltend zu machen!