Mahnstopp in der Flutregion

Votum für Menschlichkeit: Schuldner bekommen bis Jahresende keine Mahnung

Die Flutkatastrophe zerstörte im Ahrtal, in der Eifel-Region und in weiteren Gebieten Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz‘ das Hab und Gut tausender Menschen. Gemeinsam mit Ihnen leisten wir einen Beitrag, um zu helfen: Wir haben die Mahnschreiben für die betroffenen Schuldner aus den Gebieten ausgesetzt. Warum – und wie genau läuft die Aktion?

Gemeinsame Flutopfer-Hilfe – als eine Geste dafür, was wir tun können

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 wurden unzählige Menschen in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen Opfer sinnflutartiger Regenfälle. Die Wassermassen zerstörten dabei viele Existenzen. Eine überwältigende Hilfs-Maschinerie setzte sich in Gang, um die Betroffenen in allen Belangen des Lebens zu unterstützen.

Auch wir tragen – gemeinsam mit Ihnen – dazu bei, den Alltag Ihrer Schuldner in der Phase des Wiederaufbaus etwas zu erleichtern. Das verstehen wir unter Menschlichkeit und Mithilfe in der schweren Zeit: Dies sind Werte, die uns ausmachen – und die bei Ihnen, im Mandantenkreis, auf ein begeistertes Feedback stießen. Darum hier und heute unser „DANKESCHÖN“ an Sie, dass Sie diese Aktivität mittragen! Wir sind auch überzeugt, dass dies im Sinne Ihrer regionalen Reputation wertvoll ist.

Sinnvolle und schnelle Unterstützung für die Menschen in den Flutgebieten

Was passierte konkret? In der DIAGONAL Gruppe reagierten wir rasch: Wir gründeten ein Team für die Flutopfer-Hilfe und recherchierten die betroffenen Gebiete. „Hierzu zogen wir z.B. die Internetseiten der Länder und gemeinnützige Seiten zu Rate“, erklärt eine beteiligte Kollegin aus der Kundenbetreuung. „Wir haben 37 verschiedene Postleitzahlen ermittelt.“

Mahnschreiben bis Ende 2021 ausgesetzt

„Mithilfe der Postleitzahlen konnten wir schnell ermitteln, um wie viele von der Flut betroffene Schuldner es sich konkret handelt. Es sind rund 350 Personen. Die Forderungen erstrecken sich über fast alle Mandate.“ Auf Basis dieser kalkulierbaren Anzahl entschied sich unsere Geschäftsführung um Philipp Kadel für einen „Mahnstopp“ bis zum 31. Dezember 2021.

Hilfe, die ankommt – Technologie macht´s möglich

„Wir sind schon immer sehr stolz auf unsere führende Position in der Technologie“, erklärt der IT-Verantwortliche aus dem Projektteam. „Und noch viel schöner ist, dass wir unsere intelligenten Systeme direkt dafür einsetzen können, um die von der Flut Betroffenen zu unterstützen.“

So sieht das Vorgehen aus: Mahnschreiben versenden? Vorerst nicht. Fragen beantworten oder Unterlagen gemäß Schuldnerwunsch versenden? Selbstverständlich! „Unsere agilen Systeme steuern die Postein- und Postausgänge genauso, wie der Bedarf des Schuldners ist. Wir wollen ihm helfen und ihn nicht mit seinen Fragen allein lassen“, versichert der IT-Verantwortliche.

Aus Krisen wird man klug

„Wir haben aus der Corona-Krise gelernt“, erklärt Philipp Kadel, Geschäftsführer der DIAGONAL Gruppe. „Wir haben während der Pandemie die Erfahrung gemacht, dass ein menschlicher Umgang mit den Schuldnern zu viel größerem Erfolg führt als Rücksichtslosigkeit und Druck.“ Eine Kollegin aus dem Projektteam führt aus: „Die Menschen haben mitunter ihre Existenz verloren. Sie haben zeitweise nicht mal die Möglichkeit, Post zu empfangen. Wenn wir sie jetzt weiterem Stress durch Mahnschreiben aussetzen, wird das sicher nicht zum Forderungsausgleich führen.“

„Bei all unserem Tun haben wir den Menschen im Fokus. Das sind zum einen die Schuldner, zum anderen natürlich Sie – unsere Mandaten“, erklärt Philipp Kadel. „Wenn wir mit den Schuldnern kommunizieren, leitet uns stets Ihr Reputationsschutz. Der Schuldner ist ja Ihr Kunde! Auch in dieser Krise geben wir unser Bestes, um Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit in der Waage zu halten. Das versichere ich Ihnen.“