Inside-Story: Hart, aber herzlich im Namen der Gerechtigkeit!

Ines Thoms,
Leiterin Sachbearbeitung

Justizia trägt Sneaker. Ines Thoms ist sportlich, gut gelaunt und eine Frau mit Mut und Courage. Sie ist als Leiterin der Sachbearbeitung das Gesicht der DIAGONAL rund um kaufmännische und vor allem rechtliche Verfahren und interne Prozesse.

Ein Blick in die Räume der Gerechtigkeit. Das Büro ist von Glas umgeben. Fotos Ihrer beiden kleinen Hunde zieren die Wände, der Schreibtisch bietet genug Platz für zwei Computerbildschirme und dicke Wälzer mit juristischem Wissen. 

Die Statue der Göttin Justizia steht in Sichtweite und symbolisiert mit der Waage die ausgleichende Gerechtigkeit und mit dem Schwert die Strafgewalt. Sie mahnt den Fan harter Beats von AC/DC zu einem fairen und transparenten Handeln – so wie es die DIAGONAL im Slogan verspricht.

Mut heißt Machen

Das Büro ist das Biotop für Innovationen in Ihrem Bereich. Kreative, helle Köpfe und neue Ideen braucht die Branche. Ines Thoms ist eine Macherin, die seit 2004 im Job ist und seit dem Frühjahr 2017 bei der DIAGONAL anpackt und die Prozesse für die DSGVO, die kaufmännische Sachbearbeitung, dem vorgerichtlichen und gerichtlichen Mahnverfahren und die Langzeitüberwachung mit Ihrem Team verantwortet. „Die Auswertungen, Analysen und die Erkenntnisse unserer Arbeit sind wichtig, um Aspekte effizient und effektiv zu optimieren. Wir begleiten dabei den spannenden Weg von der Entwicklung, der Planung bis hin zur Implementierung.“

Erfolg, manchmal auch über Umwege

Sie sorgt für frischen Wind und entdeckt mit Ihrem Team neue Perspektiven und Blickwinkel. Es sind umsetzbare Ideen und konkrete Pläne gefragt, aber auch der Mut, alte Zöpfe abzuschneiden. Die fünf Frauen sind keine Schwarz-Weiß-Denker. Sie sind Tatmenschen, die Realitäten erkennen und sich nicht ängstlich an das Alte klammern. Das Team wagt Experimente, drängt mutig und ungeduldig zu neuen Ufern, denn die Konkurrenz schläft nicht. Die Vorstellung, wie sich Dinge entwickeln, fördert Ihren Erfolg, manchmal auch über Umwege. Die gebürtige Brandenburgerin behält dabei das Wesentliche im Auge und reibt sich nicht an Nichtigkeiten auf. „Das Sprichwort >>Vorher überlegen macht nachher überlegen<< passt prima zu unserem Profil und schafft uns Wettbewerbsvorteile.“

Servicewüste – hier ein Fremdwort

Rund sieben Millionen Erwachsene stecken in Deutschland dauerhaft in den Miesen. „Verschuldung ist immer einfacher möglich, und unsere Arbeit wird dadurch immer mehr“, sagt Ines Thoms. Sie weiß, dass viele Menschen in Zukunft nicht zahlungsfähig sein werden und Ihr Bereich durch Digitalisierung und Automatisierung weiter geprägt wird. Nicht ändern werden sich dagegen die Schuldner. Sie sind eine Mischung aus stürmischen Gemütern, sensiblen Typen oder auch bodenständigen Realisten.

„Eine gute Menschenkenntnis ist besonders wertvoll, weil wir jeden Fall individuell und lösungsorientiert bearbeiten. Wir kommunizieren mit den Schuldnern in schriftlicher Form via eMail, WhatsApp oder Brief und nicht am Telefon. Wir müssen dennoch psychologisches Geschick haben.“ Der Kontakt wird durch die schriftliche Form von der sachlichen Ebene bestimmt. Jede Frage wird in kurzer Zeit beantwortet. Servicewüste – hier ein Fremdwort. Die Kommunikation wird dennoch von Emotionen begleitet. Denn die individuellen Erwartungen der Schuldner sind je nach Branche, Geschlecht, Alter und auch Wohnort unterschiedlich. Frauen erhalten eher eine gefühlsbetonte Ansprache als Männer. Einen Schuldner, der eine Münzbestellung nicht bezahlt hat, „müssen wir anders abholen, als den Schuldner eines Flirtportals“, weiß Ines Thoms. „Wir können nachvollziehen, wie sich Schuldner fühlen. Er ist eher einsichtig, wenn er die Hintergründe kennt, und deshalb klären wir ihn sehr transparent auf. Ungerechtfertigte Forderungen, fehlerhafte Gebühren und eine aggressive Vorgehensweise führen definitiv nicht zum Erfolg.“

Keine Frage, die Anforderungen an die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen: Analytisches Denken, Kreativität, juristisches Grundwissen, Eigenständigkeit, Spaß an Kommunikation, schnelles Reagieren und psychologisches Einfühlungsvermögen sind die Schlüsselfaktoren im Setup. „Das langjährige Team hat Vertrauen in die eigenen Stärken, ein gutes Bauchgefühl und den optimistischen Willen, eine erfolgreiche Lösung für alle herbeizuführen“, sagt Ines Thoms, eine harte Hobby-Boxerin, aber auch eine spürsinnige Chefin. Im Kontakt mit den Schuldnern kann sie einstecken, in ihrem Hobby am privaten Sandsack teilt sie dagegen kräftig aus. Sie boxt sich mit eiserner Disziplin durch und setzt mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein neue Maßstäbe, ohne Fairness und Aufrichtigkeit im Namen der Gerechtigkeit zu vergessen.