Christian Hamann: Der Mann, der IT im Garten denkt!

Der neue Leiter der IT setzt auf die Kraft von Sprachmustern in der Kommunikation.

Wir alle haben Träume, Hoffnungen und Ziele. Mal sind sie klein, mal groß, mal erreichbar oder nur Teil unserer Fantasie. Oft hapert es mit der Umsetzung. Wir hadern, zögern, haben viel zu viele offene Fragen, statt etwas zu wagen. Christian Hamann lässt los, hat die Hände frei, als neuer Leiter der IT in der DIAGONAL Gruppe. Er hat Mut und es reizt ihn, die Herausforderungen der IT-Zukunft anzupacken.

Die Zukunft wird nahezu alles möglich machen, was sich durch Digitalisierung und Automatisierung denken lässt. Das gilt für die Perfektionierung von Prozessen, wie beispielsweise rund um Big Data, künstliche Intelligenz oder das Internet of Things, oder auch für neue Wege, um Kunden anzusprechen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es gibt entsetzlich viele Optionen, und es hält der Anbieter die Trümpfe in der Hand, der Effizienz und Optimierung, der das Denk- und Vorstellbare transparent für seine Auftraggeber darstellen kann.

Das klingt alles wie Science-Fiction und ist Wirklichkeit. Christian Hamann denkt in Sprachmustern und erklärt die alltägliche Normalität in einer Metapher. „Eine moderne Technologie ist wie ein schöner Garten. Wir können uns kreativ und individuell verwirklichen. Das ist für mich die Faszination an meinem Beruf.“ Die Spanne zwischen Chancen und Risiken ist groß. „Die Anforderungen sind gewaltig“, sagt Christian Hamann. Seine Aufgabe wird es sein, eine kluge Balance zu finden. Für den Vater einer Tochter „konzentriert sich vieles auf Schnittstellen und deren standortübergreifende Kommunikation. Die Idee hinter dem Internet hat sich ja weitergedacht und komplexer gestaltet.“

Christian Hamann, Baujahr 1972, wandert seit seiner Jugend mit einem Code um die Welt. Technische Ausbildung bei Brinkmann in Hamburg, ein Jahrzehnt selbst und ständig und zuletzt elf Jahre IT-Abteilungsleiter bei „Body Attack“, einem Anbieter für Sportnahrung, Fitness- und Diät-Produkten. Er sei eher der Typ für Fettburnerkapseln statt Proteinen. Keine Spur von einem Sixpack. „Ich habe durch die sitzende Tätigkeit ein kleines Bäuchlein. Als Techniker bevorzuge ich den Denksport“, sagt Christian Hamann mit einem Schmunzeln. Dem Sport ist er dennoch verbunden. „Seit meiner Kindheit habe ich ein Herz für unseren HSV und fiebere im Volkspark-Stadion mit. Außerdem bin ich im Garten mächtig in Bewegung.“

Und wie kommt er von der Fitness- zur Finanzbranche? Christian Hamann sehnt sich nach neuen Impulsen. Ein Mann, der sich traut, etwas zu gestalten, der Zweifel und Unsicherheiten über Bord wirft. Er verlässt bewusst die Komfortzone. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. „Die Branche weckt mein diebisches Interesse. Ich wollte einfach nicht in einen Trott verfallen“, sagt Christian Hamann. Sein Gehirn mag Veränderungen, keine Routinen. Das Programmieren ist derzeit on hold. „Ich werde Strukturen aufbauen, Prozesse definieren und erweitern, den Mitarbeitern Sicherheit und Zielkorridore für die vielen Projekte geben. Die Aufgabe ist reizvoll.“

Kommunikation ist sein Ding. Individualität und Gemeinschaft, Unabhängigkeit und Wertschätzung pflastern seinen Königsweg, um mit Authentizität und Überzeugungskraft seine Visionen, Ziele und Strategien zu vermitteln. „Ich ermutige und ermuntere die Mitarbeiter zu eigenen Ideen und Lösungen, um die Innovationskraft und Eigenverantwortung zu steigern und die Dienstleistungen der DIAGONAL Gruppe noch nachhaltiger am Markt zu positionieren“, setzt Christian Hamann auf die Kompetenz und hohe Qualifizierung seiner Mitarbeiter. Sein Vertrauen ist groß, weil er weiß: Für Träume muss man hart arbeiten und Ausdauer haben – auch im Garten.