Mehr Effizienz mit dem automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren

Volle Kontrolle im automatisierten gerichtlichen Mahnverfahren

Nutzen Sie bereits unser gerichtliches Mahnverfahren (GMV)? Wenn ja: Super. Falls Sie noch nicht dabei sind, verrät Ihnen hier Ines Thoms, die Leiterin unserer Sachbearbeitung, welche Vorteile das GMV für Ihre Forderungen bringt.

Ines, ihr habt hohe Realisierungsquoten auf euren vorgerichtlichen Mahnprozess. Das gerichtliche Mahnverfahren wird weniger durchgeführt. Woran liegt das?

Die Mandanten sind in einer Zwickmühle. Sie möchten ihr Geld von säumigen Zahlern bekommen. Aber sie wollen möglichst keinen Kunden verprellen, gerade im stationären Handel. Darüber hinaus ist das gerichtliche Mahnverfahren mit weiteren Kosten verbunden.

Wir von DIAGONAL nehmen diese Bedürfnisse ernst. Darum gibt es bei uns einerseits eine individuelle Empfehlung zu den Mahnbescheid-Schwellwerten. Zweitens prüfen wir individuell die Fälle, die für das GMV in Frage kommen. Und drittens erhalten unsere Mandanten über das Gläubigerportal die maximale Transparenz. Diese drei Bausteine sichern unseren Mandanten die volle Kontrolle. Sie haben stets die Prozesshoheit und wissen, was mit ihren Kunden geschieht. Zugleich ersparen wir denen, die sich beim Mandanten bisher um die händischen Abläufe kümmern mussten, deutlich Arbeit.

Ines, wie sieht es denn aus, wenn die Mandanten noch eure Vorschlagslisten nutzen?

Die Mandanten, die unsere Vorschlagslisten noch einsetzen, bekommen monatlich eine Excelliste mit ihren Kunden bzw. nunmehr Schuldnern, die für das Mahnverfahren anstehen. Sie müssen dann von Fall zu Fall entscheiden, welche weiteren Prozessschritte mit der Akte gemacht werden sollen. Das bedeutet einen hohen manuellen Aufwand auf Mandantenseite. Die Entscheidung fällt, das weiß ich aus Gesprächen, oft recht willkürlich. Denn der vorgerichtliche Verlauf erfolgt auf Seiten der DIAGONAL.

Was ist aus deiner Sicht das Problematische an dem „Old-school“-Vorgehen?

Die Mitarbeitenden, die sich dieser Excelliste annehmen müssen, müssten sich in den Einzelfall einlesen. Entscheidungskriterien sind ja oft nicht nur die offene Summe, sondern auch, ob man einen Kunden kennt. Oder ob jemand häufig und viel kauft. Das macht das Entscheiden schwierig. Außerdem kommt jeden Monat eine neue Liste. Wenn es Mitarbeitende aus der Buchhaltung sind oder die Geschäftsführenden, die diese Arbeit erledigen müssen, fehlen sie bei ihrer eigentlichen wertschöpfenden Aufgabe!

Darum ist das händische Vorgehen für mich „Steinzeit“. DIAGONAL bietet eine Lösung, die den Mandanten in eine neue Welt führt – individuell u n d automatisiert!

Wie sieht eure digitale Lösung beim GMV aus?

Es ist ein Mix aus persönlicher Beratung und Automatisierung! Zusammen mit dem Mandanten legen wir den jeweiligen Mahnbescheid-Schwellwert fest. Dann führen wir vor jedem GMV eine Bonitätsprüfung und eine individuelle Bewertung durch. Hier betrachten wir zum Beispiel, ob einem Fall bereits vorgerichtlich widersprochen wurde, oder es eine private Insolvenz gibt oder jemand eine eidesstattliche Erklärung abgegeben hat.

Treffen all die negativen Kriterien nicht zu, stellen wir einen automatisierten Antrag für den Mahnbescheid. Das läuft über die EGVP-Schnittstelle (elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach) zu dem jeweiligen Gericht; das können wir bundesweit. Bei Gericht erfolgt eine Prüfung auf Formalia und Logik, dann geht es an den Schuldner. Wenn dieser keinen Widerspruch einlegt, stellen wir den Antrag auf Vollstreckungsbescheid und warten auf dessen Zustellung. Sollte auch hierzu kein Einspruch vom Schuldner erfolgen, haben wir einen rechtskräftigen Titel erwirkt, aus dem die Zwangsvollstreckung betrieben werden kann. 

Auf den Punkt gebracht, was sind die Vorteile des GMV für eure Mandanten?

Auch beim GMV ist es so, wie die Mandanten es von unserem vorgerichtlichen Inkasso kennen – professionell, individuell, kostengünstig und immer maximal reputationswahrend für den Schuldner.

Wir sichern die Forderungen unserer Mandanten vor der Regel-Verjährung, denn die verlängert sich durch die Titulierung von 3 Jahre auf 30 Jahre.

Wir sparen Zeit durch das automatisierte Verfahren. Und wir geben auf der anderen Seite Zeit – nämlich dem Schuldner gegenüber: Er kann sich aus seiner finanziellen Situation erholen und seine Schulden tilgen. Jeder Mandant hat einen persönlichen DIAGONAL-Ansprechpartner. Er oder sie kümmert sich um alle Belange – von A bis Z. Das spart den Mandanten Zeit und Nerven. Wenn man die Voraussetzungen für den GMV verändern möchte, reagieren wir flexibel. Unsere Technologie unterstützt uns dabei. Das alles gibt den Mandanten ein sicheres, komfortables Gefühl. Darum empfehle ich unseren Inkasso-Mandanten, auch das GMV über uns laufen zu lassen. Keiner kennt den Einzelfall so gut wie wir!

Ines, Stichwort strittige Fälle – was tut ihr, wenn ein Schuldner im GMV Widerspruch/Einspruch einlegt?

Auch für strittige Fälle haben wir eine Lösung. Ein sogenanntes Klagverfahren dürfen wir als Gesellschaft nicht durchführen – darum übernimmt dies eine Rechtsanwaltskanzlei, mit der wir kooperieren. Die Entscheidungsgewalt, ob ein Fall ins Klagverfahren geht, bleibt immer bei unseren Mandanten. Hier stehen wir mit einer individuellen Kostenprognose zur Seite. Die DIAGONAL bleibt auch im Klagverfahren immer der Ansprechpartner für den Mandanten.

Wenn es nach dem Klagverfahren dann einen Titel für unseren Mandanten gibt, kümmern wir uns wieder direkt um die Abwicklung der vollstreckbaren Ausführung des Urteils und übernehmen das Langzeit-Inkasso.

Was macht ihr im Langzeit-Inkasso?

Das Langzeit-Inkasso ist ein Service, den wir unseren Mandanten im Rahmen unserer Philosophie als ganzheitliches Payment- und Inkasso-Haus ebenfalls anbieten. Wir verfolgen die Fälle, bleiben mit den Schuldnern in Kontakt und versuchen gemeinsam, eine Lösung mit den Schuldnern zu finden. Der Schuldner von heute ist ihr Kunde von Morgen.